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	<title>Ferienwohnungen in Österreich</title>
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	<description>Urlaub in der Ferienwohnung in Österreich</description>
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		<title>Wiener Life Ball</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 17:20:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[14. Mai 2012. Am 19. Mai findet in Wien der große Wiener Life Ball statt. Unter dem Motto „Fight the Flames of Ignorance“ verfolgt das Ereignis das Ziel, über HIV aufzuklären und Betroffenen zu helfen. Viele internationale Stars haben sich bereits angekündigt. Für das Mega-Spektakel  wird die Ringstraße im Bereich Schwarzenbergplatz bis Schottentor von 17 [...]]]></description>
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<p>14. Mai 2012. Am 19. Mai findet in <a title="Von 10 bis 10 in Wien" href="http://www.nicht-weit-weg.de/oesterreich/reiseziele/wien/">Wien</a> der große Wiener Life Ball statt. Unter dem Motto „Fight the Flames of Ignorance“ verfolgt das Ereignis das Ziel, über HIV aufzuklären und Betroffenen zu helfen. Viele internationale Stars haben sich bereits angekündigt. Für das Mega-Spektakel  wird die Ringstraße im Bereich Schwarzenbergplatz bis Schottentor von 17 bis 0 Uhr gesperrt. Auch die Straßenbahnlinien 1 und 2 fahren an dem Tag eingeschränkt. Weitere Infos unter <a href="http://www.vienna.at/news/lifeball">www.vienna.at/news/lifeball</a>.</p>
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		<title>Neue Sehenswürdigkeit in Tirol: &#8220;Haus steht Kopf&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 16:47:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[04. Mai 2012. Am 5. Mai 2012 eröffnet am Karwendelgebirge bei Schwaz in Tirol im Örtchen Terfens das fröhliche Kunstmuseum &#8220;Haus steht Kopf&#8220;. Der Name der Sehenswürdigkeit ist Programm: Alles ist um 180 Grad gedreht, die Möbel hängen von der Decke und die Fußböden biegen sich. Eine tolle Attraktion nicht nur für Familien mit Kindern, [...]]]></description>
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<p>04. Mai 2012. Am 5. Mai 2012 eröffnet am Karwendelgebirge bei Schwaz in Tirol im Örtchen Terfens das fröhliche Kunstmuseum &#8220;<a href="http://www.hausstehtkopf.at">Haus steht Kopf</a>&#8220;. Der Name der Sehenswürdigkeit ist Programm: Alles ist um 180 Grad gedreht, die Möbel hängen von der Decke und die Fußböden biegen sich. Eine tolle Attraktion nicht nur für Familien mit Kindern, denn eine Besichtigung ist ein spannendes Abenteuer, bei dem der Gleichgewichtssinn gefordert wird. Weitere Informationen erhält man auf der Website, die schon einen lustigen Ausblick auf das gibt, was einen in dem kleinen Ort in Österreich erwartet.</p>
<p><em>Foto: Hausstehtkopf.at</em></p>
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		<title>Nachwuchs für Wiener Ameisenbären</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 17:32:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[30. April 2012. Seit Sonntag ist sie der Star im Tiergarten Schönbrunn: Mocoa, das kleine Ameisenbär-Weibchen. Nach 190 Tagen Tragzeit brachte Mutter Ilse sie nun in Wien zur Welt. Mocoa misst 35 Zentimeter und wieg 1.450 Gramm. Den Tag verbringt die Kleine derzeit noch am liebsten versteckt unter dem buschigen Schwanz ihrer Mutter.  Doch auch wenn das Baby [...]]]></description>
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<p>30. April 2012. Seit Sonntag ist sie <em>der</em> Star im <a href="http://www.zoovienna.at">Tiergarten Schönbrunn</a>: Mocoa, das kleine Ameisenbär-Weibchen. Nach 190 Tagen Tragzeit brachte Mutter Ilse sie nun in Wien zur Welt. Mocoa misst 35 Zentimeter und wieg 1.450 Gramm. Den Tag verbringt die Kleine derzeit noch am liebsten versteckt unter dem buschigen Schwanz ihrer Mutter.  Doch auch wenn das Baby noch ein wenig schüchtern ist, kommt Besucher bei einem Spaziergang durch Mocoas Heimat, dem Südamerika-Park des Tiergarten Schönbrunn, mit Sicherheit auf ihre Kosten: Hombrecito, Mocoas älterer Halbbruder, hat mit seinen fünf Monaten nämlich längst das schützende Fell seiner Mutter verlassen und unternimmt wagemutige Entdeckungsreisen im Gehege. Niedliche Schnappschüsse sind da garantiert! Also: Beim nächsten <a title="Von 10 bis 10 in Wien" href="http://www.nicht-weit-weg.de/oesterreich/reiseziele/wien/">Wienbesuch</a> unbedingt auch einen Tag im Tierpark Schönbrunn einplanen!</p>
<div><em>Foto: Tiergarten Schönbrunn</em></div>
<div></div>
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		<title>Wandern in Österreichs Nationalparks</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 13:10:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Österreich verfügt über eine enorme Vielfalt an landschaftlicher Schönheit. Sechs seiner ökologisch wertvollsten Regionen wurden sogar zu Nationalparks ernannt. Angesichts deren fast unberührter Wildnis schlägt das Herz eines jeden Wanderers höher. Zwei Drittel Österreichs bestehen aus Bergen. Mit dieser Landschaft bietet das Land dem stressgeplagten Menschen einen Ausgleich, der ihm im Alltag gern einmal verloren [...]]]></description>
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<p><strong>Österreich verfügt über eine enorme Vielfalt an landschaftlicher Schönheit. Sechs seiner ökologisch wertvollsten Regionen wurden sogar zu Nationalparks ernannt. Angesichts deren fast unberührter Wildnis schlägt das Herz eines jeden Wanderers höher.</strong></p>
<p>Zwei Drittel Österreichs bestehen aus Bergen. Mit dieser Landschaft bietet das Land dem stressgeplagten Menschen einen Ausgleich, der ihm im Alltag gern einmal verloren geht. Wer sehnt sich bei seiner täglichen Fahrt zur Arbeit nicht hin und wieder nach reiner Luft, klaren Bergseen, Ruhe und dem Gefühl, im doppelten Sinne des Wortes über allem zu stehen? In Österreichs faszinierenden Nationalparks kann man sich diesen Wunsch nach einer Auszeit besonders gut erfüllen. Nicht umsonst ist das Land eines der beliebtesten Wanderziele. „Wanderbares Österreich“ skandierte die Touristikbranche schon in den 80ern – und wir stimmen noch heute mehr als überzeugt mit ein!</p>
<h2>Hohe Tauern</h2>
<div id="attachment_647" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.nicht-weit-weg.de/oesterreich/files/2012/04/Drei-Wanderer.jpg"><img class="size-medium wp-image-647 " src="http://www.nicht-weit-weg.de/oesterreich/files/2012/04/Drei-Wanderer-300x200.jpg" alt="Drei-Wanderer-300x200 in Wandern in Österreichs Nationalparks" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">© Österreich Werbung / Ole Kruenkelfeld</p></div>
<p>Der Nationalpark im Herzstück der Alpen teilt sich aufgrund seiner Größe in drei Gebiete auf. Sie gehören jeweils zu Salzburg, Kärnten und Tirol. In den Hohen Tauern bestimmen riesige Gletscher das Bild, insgesamt erstrecken sie sich über eine Fläche von 130 Quadratkilometern. Die Täler haben entsprechend eiszeitliche Formen, die Bergspitzen sind selbst im Sommer schneebedeckt und auf den Dreitausendern herrscht ein dauerhaft kühles Klima. Da sich die Temperaturen von Gipfel bis Tal rasch ändern, sieht man unterwegs auch zahlreiche andere Landschaftsformen. So können in den Hohe Tauern Nationalparks blühende Wiesen und ausgedehnte Wälder auf Wanderwegen unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade erschlossen werden.</p>
<h2>Nationalpark Donau-Auen</h2>
<p>Der Nationalpark Donau-Auen ist die letzte große Flussauenlandschaft in Mitteleuropa. Hier wird die Donau nicht durch Staudämme gelenkt, sondern nimmt ihren natürlichen Lauf. Im Nationalpark Donau-Auen sind geführte Exkursionen zu Land oder Wasser mit verschiedenen Schwerpunkten möglich. Diverse Wanderwege laden zu Entdeckungstouren auf eigene Faust ein – sogar ein Abschnitt des Jakobsweges kann erlaufen werden.</p>
<h2>Kalkalpen-Nationalpark</h2>
<p>Der Kalkalpen-Nationalpark gilt als eines der Glanzstücke von Österreich. Eine überaus vielfältige Natur macht dieses Gebiet zu einem einzigartigen Erlebnis. Vor allem die Steyrschlucht ist hierbei einen Ausflug wert. Ein schmaler Pfad führt dort zur sogenannten „Rinnenden Mauer“, einer sieben Meter hohen Schluchtwand, aus deren porösem Gestein es unablässlich hinab tropft. Im Winter funkeln diese Rinnsale als wunderschöne Eiszapfen in der Sonne.</p>
<h2>Neusiedler See – Seewinkel</h2>
<div id="attachment_649" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.nicht-weit-weg.de/oesterreich/files/2012/04/Wanderschuhe.jpg"><img class="size-medium wp-image-649" src="http://www.nicht-weit-weg.de/oesterreich/files/2012/04/Wanderschuhe-300x200.jpg" alt="Wanderschuhe-300x200 in Wandern in Österreichs Nationalparks" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">© Österreich Werbung / J.Nottebrock &amp; C.Sattler</p></div>
<p>Von Frühjahr bis Herbst lockt die herrliche Landschaft um den Neusiedler See Radwanderer an. Der See zeichnet sich durch seinen Schilfgürtel, seine geringe Tiefe und sein mildes und windiges Klima aus. Die einzigartige Flora und Fauna brachte dem Gebiet die Auszeichnung des UNESCO-Welterbes ein. Familienfreundliche Touren führen vorbei an einer vielfältigen Tierwelt (wie beispielsweise den seltenen weißen Eseln), Badeorten, idyllischen Weingärten, Meeren aus Kirschbäume und vielem mehr. Da Teile der Strecke durch Ungarn führen, ist es wichtig, seinen Reisepass mitzunehmen. Interessierte sollten ihr Fernglas und Vogelbestimmungsbuch nicht vergessen!</p>
<h2>Nationalpark Gesäuse</h2>
<p>Den Namen erhielt der Park wegen des Flusses Ens. Dessen Rauschen kann man selbst hoch oben im Gebirge noch hören, dort klingt es wie ein wildes Sausen. „Hoch oben“ ist auch sonst ein gutes Stichwort für diesen Nationalpark. Die Wanderwege variieren zwischen anspruchsvoller Tour und kraxeliger Herausforderung. Bei den schwierigeren Ausflügen ist es nicht verwunderlich, wenn Gämse den Weg der Wanderer kreuzen.</p>
<h2>Thayatal</h2>
<p>Der Fluss Thaya hat im Tal dieses Nationalparks ein einzigartiges geologisches Phänomen geschaffen: Um die sogenannten Umlaufberge mäandriert er in solch ausladenden Schleifen, dass die Geländeerhöhungen in der Mitte dieser Wasserschlaufen fast zu Inseln werden. Die Thaya umschließt mehrere Berge fast vollständig und bildet so jeweils einen natürlichen Schutzwall für eine ungestörte Entfaltung deren Wildnis. Nur ein paar befestigte Wege führen den Wanderfreudigen hoch hinauf zur Burgruine Kaja und ermöglichen ihm dort einen bezaubernden Ausblick.</p>

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			<li><a href='#'>
			Wetterbericht &amp; Lawinenlage
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			<p><strong>Alpenvereins-Wetterbericht</strong> für die gesamten Alpen
(+49) 89-29 50 70</p>
<p><strong>Alpine Auskunft</strong> &#8211; Alpenverein Österreich (OeAV)
(+43) 512 587828</p>
<h4>Lawinenlage Österreich</h4>
<p>Achtung, einige der Hotlines sind 0800-Nummern! Von deutschem Festnetz oder Handy rufen Sie besser die nebenstehenden Nummern an.</p>
<p><strong>Kärnten</strong> (+43) 50536-1588</p>
<p><strong>Tirol</strong> 0800-800 503 / aus dem Ausland (+43) 512 508 2252</p>
<p><strong>Steiermark</strong> 0800-31 1588 / aus dem Ausland (+43) 316-242200</p>
<p><strong>Salzburg</strong> (+43)-662-1588</p>
<p><strong>Vorarlberg</strong> (+43) 5574-201-1588</p>
<p><strong>Oberösterreich</strong> 0800-50 1588 / aus dem Ausland (+43) 732 77 20-12424</p>
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		<title>Bregenz und seine Festspiele</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 13:09:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bregenzer Festspiele sind ein österreichisches Musikfestival, das sich weit über die Grenzen des Alpenraums hinaus einen Namen gemacht hat. Jedes Jahr bietet es Liebhabern der klassischen Musik ein Spektakel der besonderen Art – und das nicht zuletzt wegen der überragenden Kulisse. Die Seebühne ist ein echtes Schmuckstück. „Man kennt sie ja aus dem Fernsehen. [...]]]></description>
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<p><strong>Die Bregenzer Festspiele sind ein österreichisches Musikfestival, das sich weit über die Grenzen des Alpenraums hinaus einen Namen gemacht hat. Jedes Jahr bietet es Liebhabern der klassischen Musik ein Spektakel der besonderen Art – und das nicht zuletzt wegen der überragenden Kulisse.</strong></p>
<p>Die Seebühne ist ein echtes Schmuckstück. „Man kennt sie ja aus dem Fernsehen. Aber das übertrifft alles“. Michaela Kunze ist begeistert. Sie ist eine von mehr als 200.000 Besuchern, die jedes Jahr im Juli und August in das kleine Bregenz am Bodensee pilgern, um das Sommerfestival am Bodensee &#8211; besser bekannt als die <a href="http://www.bregenzerfestspiele.com/de/">Bregenzer Festspiele</a> &#8211; zu erleben. Die Seebühne bildet dabei die Hauptattraktion. Sie liegt dreißig Meter entfernt von der am Ufer befindlichen Tribüne im Wasser und fasziniert mit ihrem überaus imposanten Bühnenbild jeden Schaulustigen. Alle zwei Jahre wechselt das Stück, das hier aufgeführt wird, weshalb dann auch die Seebühne umfangreich umgestaltet wird. So sah man hier schon ein überdimensionales Auge, ein aufgeschlagenes Buch oder einen riesigen Tisch mit Stühlen. Außerhalb der Veranstaltungszeiten ist die Bühne sogar frei zugänglich.</p>
<h2>Ein Bühnenbild mitten im See</h2>
<div id="attachment_686" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.nicht-weit-weg.de/oesterreich/files/2012/04/andrechenier1100252.jpg"><img class="size-medium wp-image-686" src="http://www.nicht-weit-weg.de/oesterreich/files/2012/04/andrechenier1100252-300x200.jpg" alt="Andrechenier1100252-300x200 in Bregenz und seine Festspiele" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">© Bregenzer Festspiele / andereart</p></div>
<p>Doch schon von der Tribüne bietet sich ein toller Ausblick. „Das sieht einfach wie ein riesiges Kunstwerk mitten in der Landschaft aus!“, staunt Michaela Kunze. Tatsächlich erstreckt sich hinter dem imposanten Bühnenbild der Bodensee mit der malerischen Stadt Lindau. Es ist genau dieses Zusammenspiel von künstlicher und natürlicher Kulisse, das die Seebühne so einzigartig macht und sicherlich auch ein Grund dafür war, dass hier Szenen des James-Bond-Films Ein Quantum Trost gedreht wurden.</p>
<h2>Akustik vom Feinsten</h2>
<p>Wer früh genug Karten für eine Aufführung reserviert hat, kann sich glücklich schätzen. Er erlebt auf jeden Fall eine hochkarätig besetzte und insgesamt erstklassige Aufführung, für deren technischen Ablauf keine Kosten und Mühen gescheut werden: Obwohl das musikalische Schauspiel im Freien stattfindet und die Bühne weit vom Zuschauerbereich entfernt ist, erklingen die Stimmen der Akteure laut und deutlich aus der entsprechenden Richtung. Die Techniker haben die Bühne in zwanzig akustische Sektoren unterteilt und mit fünfundneunzig Lautsprechern ausgestattet, um dem Publikum mit einwandfreier Beschallung einen realitätsnahen Genuss zu gewährleisten. Es ist ihnen gelungen, wie auch Michaela Kunze findet.</p>
<h2>Beschauliches Bregenz</h2>
<p>Doch Bregenz ist mehr als nur Veranstaltungsort für das Sommerfestival am Bodensee. Die Hauptstadt des österreichischen Bundeslandes Vorarlberg dient als wichtiger Verkehrsknotenpunkt im Dreiländereck Deutschland-Österreich-Schweiz. Das Bild der Unterstadt wird klar von den Spielstätten des Sommerfestivals dominiert, aber auch die romantische Oberstadt mit dem historischen Altstadtkern ist einen Besuch wert. Zudem laden die hübschen Uferanlagen zum Flanieren ein, der Bodensee lockt mit Ausflügen zu Boot, und die Innenstadt erfreut uns Urlauber mit ihrem Einkaufsviertel und dem Kornmarktplatz. Wer sich für Kunst interessiert, findet hier ebenfalls ein lohnenswertes Ziel: das futuristische Gebäude des Kunsthaus Bregenz. Der kubusförmige Bau an der Uferstraße ist rundherum mit mattierten Glasscheiben ausgekleidet, die nachts bunt leuchten. In seinen drei Geschossen findet man wechselnde Ausstellungen, aber auch Vortrags- und Museumspädagogikräume. <a href="http://www.kunsthaus-bregenz.at">Weitere Infos gibt es hier</a>.</p>
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		<title>Kultur und Natur in Innsbruck</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 12:34:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reiseziele]]></category>
		<category><![CDATA[Städte]]></category>

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		<description><![CDATA[Eines ist klar: Innsbruck ist ein Schmuckstück. Verwinkelte Gassen, prachtvolle Bauten &#8211; dazu ein imposantes Alpenpanorama. Keine andere Stadt liegt so unmittelbar in den Bergen, nirgendwo sonst sind sich städtische Kultur und alpine Natur so nah wie hier. „Insprugge“ – so nannte man damals die kleine Brücke über den Fluss Inn. Ihr verdankte die kleine [...]]]></description>
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<p><strong>Eines ist klar: Innsbruck ist ein Schmuckstück. Verwinkelte Gassen, prachtvolle Bauten &#8211; dazu ein imposantes Alpenpanorama. Keine andere Stadt liegt so unmittelbar in den Bergen, nirgendwo sonst sind sich städtische Kultur und alpine Natur so nah wie hier.</strong></p>
<p>„Insprugge“ – so nannte man damals die kleine Brücke über den Fluss Inn. Ihr verdankte die kleine Siedlung direkt an der Brennermündung den Namen und den finanziellen Aufstieg. Denn wer zum hiesigen Marktplatz wollte, musste blechen. So wurde aus einem kleinen Dorf schnell eine wohlhabende Stadt. Den entsprechenden Ruhm erlangte Innsbruck dann, als es zum Regierungssitz der Habsburger ernannt wurde – also derjenigen Dynastie, die in Europa die Geschicke leitete. Fortan galt es als politischer und künstlerischer Mittelpunkt Europas. Heute sind die Spuren der Habsburger immer noch vielfältig; sie machen Innsbruck zu einer historische Stadt. Aber Innsbruck wäre nicht Innsbruck, wenn damit der Steckbrief der Stadt abgeschlossen wäre. Nein, Innsbruck hat mehr zu bieten als seine wirklich beeindruckende Vergangenheit. Im den Wintermonaten entpuppt es sich als bezauberndes Skigebiet, das seine Urlauber sogar kostenlos im umweltfreundlichen Skibus zu den Pisten befördert. Ski alpin, Snowboarden, Langlauf, aber auch Rodeln, Eislaufen, Eisstockschießen und eine Fahrt mit dem Bob durch den Eiskanal sind hier möglich. Nicht umsonst war Innsbruck zweimal innerhalb von zwölf Jahren Austragungsort der Olympischen Winterspiele! Und selbst wenn der Freizeitsportler nicht mit den gleichen Ambitionen wie die damaligen Wettkämpfer herreist, kann er sich dennoch die dafür geschaffenen Sportanlagen zunutze machen.</p>
<h2>Die Altstadt rund um die Herzog-Friedrich-Straße</h2>
<div id="attachment_664" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.nicht-weit-weg.de/oesterreich/files/2012/04/innenstadt-goldenes-dachl.jpg"><img class="size-medium wp-image-664" src="http://www.nicht-weit-weg.de/oesterreich/files/2012/04/innenstadt-goldenes-dachl-300x238.jpg" alt="Innenstadt-goldenes-dachl-300x238 in Kultur und Natur in Innsbruck" width="300" height="238" /></a><p class="wp-caption-text">Goldenes Dachl in Innsbruck - © Österreich Werbung / Mallaun</p></div>
<p>Innsbruck hat den besterhaltenen mittelalterlichen Stadtkern von ganz Österreich. Besonders deutlich wird dies auf der zentralen Herzog-Friedrich-Straße. Fast jedes Gebäude kann mit der habsburgischen Vergangenheit in Beziehung gesetzt werden und dient gleichzeitig gegenwärtigen Anliegen. Typisch für den Städtebau der monarchischen Zeit sind vor allem die schönen Lauben und Arkadengänge, die morgens durch gemütliche Jausentische beherrscht werden. Außerdem findet man hier das kleine, aber prächtige Wahrzeichen Innsbrucks, das Goldene Dachl. Dieser Prunkerker vor Kaiser Maximilians Residenz ist über und über mit feuervergoldeten Kupferschindeln bedeckt und sollte damals Innsbrucks Rolle als Zentrum Europas darstellen. Das Goldene Dachl ist in seiner Art einzigartig und es hätte nicht besser positioniert werden können: Wer von Süden kommt, wird nämlich nicht nur mit dem Prestigebauwerk des Kaisers konfrontiert, sondern auch mit der atemberaubenden Kulisse der Alpen, die sich im Hintergrund hoch auftürmen. Direkt gegenüber befindet sich der 51 Meter hohe Stadtturm, der dazu einlädt, die Stufen zur Aussichts-Plattform hinaufzusteigen. Oben angekommen scheint die Zeit still zu stehen. Welch ein Ausblick auf die eindrucksvolle Bergwelt und die romantische Altstadt! Wer den Innsbrucker Stadtkern um die Herzog-Friedrich-Straße richtig auskosten möchte, sollte sich dafür mindestens zwei Stunden Zeit nehmen. Vor allem die Ottoburg, das Helbinghaus, das Café Katzung und der Doms zu St. Jakob lohnen einen Besuch!</p>
<h2>Prachtvolle Bauten am Rennweg</h2>
<div id="attachment_663" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.nicht-weit-weg.de/oesterreich/files/2012/04/hofburg-insbruck.jpg"><img class="size-medium wp-image-663" src="http://www.nicht-weit-weg.de/oesterreich/files/2012/04/hofburg-insbruck-300x200.jpg" alt="Hofburg-insbruck-300x200 in Kultur und Natur in Innsbruck" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Hofburg in Innsbruck - © Österreich Werbung / Diejun</p></div>
<p>Den besten Eindruck vom Innsbruck der Habsburger verschafft man sich am Rennweg, wo die Kaiserliche Hofburg mit ihrer Hofkirche und dem Hofgarten liegt. Der vierflügelige Bau der Hofburg beherbergte mehrere Generationen der Dynastie. Ganz besonders die Prunkräume mit den wertvollen Fresken, den außergewöhnlich schönen Marmor- und Holzböden, eleganten Lüstern strahlen immer noch den Reichtum und die kaiserliche Macht vergangener Zeiten aus. Mehr als imposant ist dabei der Riesensaal, der auch Familiensaal genannt wird. Hier hängen alle Porträts der kaiserlichen Familie und das berühmte Deckenfresko von Maulbertsch, das die Vereinigung der Häuser Habsburg und Lothringen zum Haus Habsburg-Lothringen darstellt. In den Schauräumen des Museums geben Hunderte Exponate Einblick in das Leben der höfischen Bewohner. Der Burghof ist im Sommer Schauplatz der Innsbrucker Promenadenkonzerte. Um jungen Menschen den Zugang zur Kultur leicht zu machen, zeigt sich die Hofburg Innsbruck außerdem ausgesprochen familienfreundlich. Jeden Sonntag bittet man zur Familienführung, die für Kinder, Jugendliche und deren Begleitung kostenlos ist. Natürlich schließt sich an die Gebäude – wie es sich für eine Hofburg gehört &#8211; auch ein Hofgarten an. Anfänglich ein bescheidender Küchengarten, wuchs er unter Ferdinand II. zu einer zehn Hektar großen Grünanlage heran. Heute ist der Hofgarten die grüne Lunge Innsbrucks, ein Naherholungsgebiet mit einem vielfältigen Baumbestand, einer Teichanlage, einem Palmenhaus, einem modernen Kinderspielplatz und einem beliebten Gartenrestaurant. Außerdem finden hier regelmäßig Konzerte und Parties statt.<br />
Unweit der Hofburg liegt die Hofkirche. Sie birgt das bedeutendste Kunstwerk Innbsrucks, das weit über die Grenzen Tirols bekannt ist: das Grabdenkmal Kaiser Maximilians I. Dieser hatte zu Lebzeiten die gewaltige Vision, sich und seiner Familie mit einem Grabmal ewigen Ruhm zu verschaffen. Also entwarf er eine Ruhestätte, die pompöser nicht sein könnte. Wäre das Denkmal fertiggestellt worden, umgäben es vierzig überlebensgroße goldene Figuren als Trauerwache, hundert kleine Statuen der Heiligen des Hauses und dreißig Kaiserbüsten. Der Plan ging nicht auf, die Figuren sind weder vollzählig, noch vergoldet und auch der Sarkophag ist letzten Endes leer geblieben – Maximilian I. wurde in der Wiener Neustadt begraben. Das ändert aber nichts an der hohen kunsthistorischen Bedeutung der Grabmals-Anlage, die als die größte Westeuropas gilt.</p>
<h2>Schloss Ambras</h2>
<div id="attachment_662" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.nicht-weit-weg.de/oesterreich/files/2012/04/schloss-ambras.jpg"><img class="size-medium wp-image-662" src="http://www.nicht-weit-weg.de/oesterreich/files/2012/04/schloss-ambras-300x241.jpg" alt="Schloss-ambras-300x241 in Kultur und Natur in Innsbruck" width="300" height="241" /></a><p class="wp-caption-text">Schloss Ambras in Innsbruck - © Österreich Werbung / Jezierzanski</p></div>
<p>An der südöstlichen Stadtgrenze von Innsbruck liegt ein weiteres Monument habsburgischer Zeiten: Schloss Ambras. Schloss Ambras ist eine Sehenswürdigkeit von besonderem Ausmaß. Ferdinand II. lebte hier im Hochschloss mit seiner Familie. Er ließ das Gebäude von einer mittelalterlichen Burg in einen Renaissancepalast umbauen und feierte im pompösen Spanischen Saal aufwändige Feste. Gleichzeitig war der Erzherzog begeisterter Sammler und trug im Stile der Epoche die unterschiedlichsten Schätze zusammen: Neben Gemälden, Harnischen sowie Gold- und Silberschmiedearbeiten finden sich in den Ambraser Sammlungen Kunstgegenstände und Kuriosa aus aller Welt, wissenschaftliche Instrumente oder Souvenirs aus fernen Ländern, aber auch Porträts von wunderlichen Menschen. Ferdinand II brachte seine riesige Sammlung in der Kunst- und Wunderkammer des Unterschlosses unter – sie ist für Besucher frei zugänglich. Damit fördert der Renaissancefürst noch heute die Künste und Wissenschaften. Sein Beitrag für die Nachwelt ist von unschätzbarem Wert. Für eine ausführliche Besichtigung sollte man unbedingt mindestens einen halben Tag veranschlagen. Der wunderschöne Schlosspark lädt dabei mit seinen gepflegten Landschaften zur Erholung ein und das Schlosscafé bietet den geeigneten Ort zur Stärkung.</p>
<h2>Moderne in Innsbruck</h2>
<p>Innsbruck verfügt auch über andere Seiten. In der Gegend um die Maria-Theresien-Straße treffen historische Elemente auf moderne Architektur. Einerseits sieht man hier die Annasäule, ein Wahrzeichen Innsbrucks, das an die Befreiung von den Bayern erinnert, sowie den monumentalen Barockpalast des Alten Landhauses, den heutigen Sitz der Tiroler Landesregierung. Ebenso die majestätische Triumphpforte ist Zeitzeuge der Habsburger Dynastie. Andererseits finden sich hier zukunftsweisende Beispiele heutigen Schaffens wie das Neue Rathaus, ein architektonisches Prestigeobjekt mit gläsernen Fronten und geradlinigen Formen, oder das Stadtforum der Bank für Tirol und Vorarlberg, ein minimalistischer Kontrast zum historischen Schnörkel. Auch die Skisprungschanze auf dem Bergisel ist ein besonderes Baukunstwerk, das sich mit seiner futuristischen Erscheinung zu einem Wahrzeichen der Stadt Innsbruck aufgeschwungen hat. Hinauf kommt man mit dem sogenannten Schrägaufzug, der Personen trotz fünfzigprozentigen Gefälles immer in waagerechter Position transportiert. Gerade für Kinder ist eine Fahrt mit dieser Bahn ein aufregendes Erlebnis!</p>
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		<title>Der Sommer hält Einzug in Österreich</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 20:31:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[25. April 2012. Ab heute steigen die Temperaturen mit jedem Tag. Am Wochenende soll es dann richtig sommerlich werden – in einigen Orten sogar um die 30 Grad! Das tolle Wetter hält sich laut Vorhersage bis Mittwoch nächster Woche und vielleicht noch darüber hinaus. Also Badehose eingepackt und ab zu einem Sommerglück-Wochenende nach Österreich. Das [...]]]></description>
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<p><strong>25. April 2012. Ab heute steigen die Temperaturen mit jedem Tag. Am Wochenende soll es dann richtig sommerlich werden – in einigen Orten sogar um die 30 Grad! Das tolle Wetter hält sich laut Vorhersage bis Mittwoch nächster Woche und vielleicht noch darüber hinaus.</strong></p>
<p>Also Badehose eingepackt und ab zu einem Sommerglück-Wochenende nach Österreich. Das Schönbrunner Bad in Wien hat bereits seine Pforten geöffnet, Klagefurt lädt ab Samstag zum Erfrischen ein, die Städte Linz, St. Pölten, Tulln und Wiener Neustadt ziehen ab Dienstag nach. Weitere städtische Bäder folgen ab 1. Mai dem Beispiel.</p>
<div><em>Foto: © Österreich Werbung/ Wolfgang Zajc </em></div>
<div></div>
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		<title>Die Wachau und der Wein</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 12:56:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reiseziele]]></category>

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		<description><![CDATA[Besonders groß ist die Wachau nicht – die gewundene Donaulandschaft zwischen den Städten Melk und Krems. Aber einer der schönsten Flecken Österreichs. Sattgrüne Weinterrassen reihen sich an Obstgärten und Auwälder. Dazwischen immer wieder einsame, romantische Burgruinen und restaurierte, historische Bauten. Schon ein erster Blick entlang dieses knapp 32 Kilometer langen Teilabschnitts der Donau lässt erahnen, [...]]]></description>
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<p><strong>Besonders groß ist die Wachau nicht – die gewundene Donaulandschaft zwischen den Städten Melk und Krems. Aber einer der schönsten Flecken Österreichs.</strong></p>
<p>Sattgrüne Weinterrassen reihen sich an Obstgärten und Auwälder. Dazwischen immer wieder einsame, romantische Burgruinen und restaurierte, historische Bauten. Schon ein erster Blick entlang dieses knapp 32 Kilometer langen Teilabschnitts der Donau lässt erahnen, warum die Region Wachau im Jahr 2000 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde.</p>
<p>Die Wachau (mit Betonung auf der letzten Silbe: Wach-au) ist über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt. Für die Schönheit der Landschaft aber auch für echten kulinarischen Genuss und hochwertige Weine. Vergleichsweise milde Tagestemperaturen und eine starke Luftzirkulation bieten besondere klimatische Bedingungen für den Weinanbau. Auf den Steinterrassen der Weinberge kultivieren die Winzer in sorgfältiger Handarbeit überwiegend weiße Rebsorten wie Grünen Veltliner, Riesling oder Burgundersorten. Die Weine werden in für die Region typische Kategorien eingeordnet: Steinfeder, Federspiel und Smaragd. Die Bezeichnungen dienen als Orientierungshilfe für Weinkäufer und sind wie „Gewichtsklassen“ zu verstehen: sie geben Auskunft über Qualität und Alkoholgehalt der Weine.</p>
<p>Ein Ausschank findet zu bestimmten Zeiten des Jahres auch in den typisch österreichischen Heurigenbetrieben der ansässigen Winzer statt, gutbürgerliche Küche inbegriffen. Für Urlauber gilt: Lässt sich ein Besuch während der Reise zur Ferienwohnung in Österreich irgendwie einrichten, unbedingt einkehren! Genussvoller und echter können Land und Leute nicht erlebt werden.</p>
<p><a href="http://www.wachauer-heurigenkalender.at/">Hier finden Sie eine Übersicht</a>, wann und wo welche Heurigen in der Wachau geöffnet haben.</p>
<h2>Ein Codex unter Winzern</h2>
<div id="attachment_674" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.nicht-weit-weg.de/oesterreich/files/2012/04/weingarten-wachau.jpg"><img class="size-medium wp-image-674" src="http://www.nicht-weit-weg.de/oesterreich/files/2012/04/weingarten-wachau-200x300.jpg" alt="Weingarten-wachau-200x300 in Die Wachau und der Wein" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Weingarten in der Wachau / Niederösterreich - © Österreich Werbung / Himsl</p></div>
<p>Schon im Mittelalter war die Weinregion Wachau über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt. Leuthold I. von Kuenring, im dreizehnten Jahrhundert „oberster Schenk in Österreich“ – bezeichnete den Kern seiner Besitzungen, welcher in etwa der heutigen Region Wachau entsprach, als Vinea Wachau Nobilis Districtus. In Anlehnung an diese Geschichte haben sich die Winzer der Region Wachau Ende der Achtziger Jahre zusammengeschlossen und einen Verein gegründet – die Vinae Wachau.</p>
<p>Ziel der Vereinigung ist es, die Weinkultur der Wachau aufrecht zu erhalten und gleichzeitig ein Qualitätsversprechen abzugeben. So gelten zum Beispiel strenge Vorschriften für die Mitglieder &#8211; wie das Gebot der Handlese oder das Verbot des Zukaufs aus anderen Anbaugebieten. Die Winzer des Vereins sind darüber hinaus aufgefordert, Musterflaschen ihrer Weine in einem Archiv aufzubewahren, wodurch sie auch noch nach Jahren kontrolliert werden können.</p>
<p>Der Codex Wachau verpflichtet die Mitglieder der Vinea Wachau zu einem strengen Herkunftsprinzip &#8211; bei einer Herstellung ohne industrielle Verfahren wie der Anreicherung, Konzentrierung oder Aromatisierung. Das Ziel einer höchstmöglichen Qualität und Authentizität der Weine birgt für die Winzer zwar ein relativ hohes Risiko in der Produktion, macht sich jedoch in außergewöhnlich guten Weinen bezahlt. Am Ende des niedergeschriebenen Codexes heißt es wörtlich: „Natur und sonst nichts“. Das bringt den Anspruch der Wachauer Winzer eigentlich ganz gut auf den Punkt.</p>
<h2>Die drei Kategorien der Weine</h2>
<p>Die Weine der Region wurden von den Mitgliedern der Vinae Wachau in drei Kategorien eingeteilt – um die Einzigartigkeit der Marke Wachau hervorzuheben und die Orientierung der Konsumenten zu erleichtern. Weine, die unter einer dieser drei Kategorien verkauft werden, dürfen ausschließlich aus Wachauer Trauben hergestellt werden.</p>
<p>Steinfeder lautet die Bezeichnung für die fruchtigen, leichten Weine der Region. Der Name kommt vom für die Landschaft typischen Steinfedergras, welches auf den Terrassen der Wacher Weinberge wächst. Ähnlich leicht wie dieses Gras sind die Weine der Kategorie Steinfeder, mit einem Alkoholgehalt von höchstens 11,5 Vol.%.</p>
<p>Etwas stärker und nuancenreicher sind die klassisch trockenen Weine der Kategorie Federspiel. Mit einem Zuckergehalt von knapp 200 Gramm je Liter und einem Alkoholgehalt von 11,5 bis 12,5 Vol.% handelt es sich hierbei um Weine der gehobenen Güteklasse. Der Name Federspiel leitet sich von der Falkenjagd ab, die früher in der Wachau ausgeübt wurde.</p>
<p>Auch wenn die Bezeichnung Smaragd ein Gütesiegel für die besten und wertvollsten Weine der Wachau ist, leitet sie sich nicht vom gleichnamigen Edelstein ab. Namensgeber ist vielmehr die Smaragdeidechse, welche sich an schönen Tagen zwischen den Rebstöcken der Weinterrassen aufhält. Trauben der Smaragd-Weine reifen nur in den sonnigsten Lagen der Wachau und zeichnen sich durch höchste Reife aus. Smaragd Weine sind immer trocken, bei einem Alkoholgehalt ab 12,5 Vol.%. Traditionell werden für diese Kategorie die Rebsorten Riesling, Veltliner, Neuburger und Gelber Muskatteller verwendet.</p>
<h2>Wachauer Weinfrühling – kostenlose Weinverkostung im Mai</h2>
<div id="attachment_675" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.nicht-weit-weg.de/oesterreich/files/2012/04/wein-taverne.jpg"><img class="size-medium wp-image-675 " src="http://www.nicht-weit-weg.de/oesterreich/files/2012/04/wein-taverne-300x300.jpg" alt="Wein-taverne-300x300 in Die Wachau und der Wein" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Symbol für Wein-Tavernen in der Wachau - © Österreich Werbung / Diejun</p></div>
<p>Jedes Jahr, am ersten Wochenende im Mai, versammeln sich Einheimische und Urlauber zum Wachauer Weinfrühling und begutachten die neuen Weine der Saison. Weinkenner verkosten die edlen Tropfen direkt beim Winzer und kaufen anschließend ab Hof. Abends trifft man sich im Zuge der Steinfeder-Night an wechselnden Veranstaltungsorten zu gemeinsamem Weingenuss und Livemusik. Auch die Restaurants und Gasthöfe der Region erwarten die Gäste zum Wachauer Weinfrühling mit speziellen Menüs. Eine Reise zur Ferienwohnung in Wachau oder Umgebung lohnt sich also auch außerhalb der Hochsaison. Auch von etwas außerhalb ist die Wachau sehr gut erreichbar, sie befindet sich nur eine Stunde Autofahrt von Wien entfernt.</p>
<h2>Nicht weit weg: Loisium, die Wein-Erlebniswelt</h2>
<p>Von Krems in der Wachau nach Langenlois ist es nur ein Katzensprung, denn mit dem Auto ist man in kürzester Zeit etwas mehr im „Landesinneren“. Hier, im Kamptal, befindet sich die Weinerlebniswelt Loisium, ein hochmodernes Museum, das sich mit der Herstellung von Wein und der Geschichte der Region auseinandersetzt. Das wirklich Interessante hieran: Ein Großteil der Anlage befindet sich unter Tage. In den 900 Jahre alten und bis zu 20 Metern tiefen Kellergängen des Loisiums erhält der Besucher einen tiefen Einblick in die Seele des Weinbaus. Sieht man sonst immer nur die Spitze des Weinberges, lässt sich die Traube hier von der Wurzel aus entdecken.</p>
<p>Mehr Informationen zu Preisen, Öffnungszeiten und Anfahrt finden Sie auf der <a href="http://www.loisium.at/index.html">Website des Loisiums</a>.</p>
<p>Die Fahrt nach Langenlois muss übrigens nicht zwangsläufig mit dem Auto erfolgen. Von Krems aus gelangt man auch ganz wunderbar mit dem Rad oder auf einem der Donau-Schiffe ins Kamptal und letztlich zur Weinerlebniswelt.</p>
<h2>Beste Sicht &#8211; die Wachau zu Wasser</h2>
<div id="attachment_676" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.nicht-weit-weg.de/oesterreich/files/2012/04/ms-wachau.jpg"><img class="size-medium wp-image-676" src="http://www.nicht-weit-weg.de/oesterreich/files/2012/04/ms-wachau-300x218.jpg" alt="Ms-wachau-300x218 in Die Wachau und der Wein" width="300" height="218" /></a><p class="wp-caption-text">MS Wachau - © DDSG Blue Danube</p></div>
<p>In der Tourismusschifffahrt zählt die Wachau zu den am stärksten befahrenen Donauabschnitten. Zurecht, ist die Strecke zwischen Melk und Krems doch eine der schönsten der Donau. Urlauber können sowohl Einzelstrecken als auch Rundfahrten buchen und somit den Ausflug entlang des Donautals flexibel planen.</p>
<p>Die vor Ort ansässigen privaten Schifffahrtsunternehmen heißen DDSG Blue Danube und Brandner Schiffahrt.</p>
<p>An Bord der Schiffe lassen sich die knapp 36 Kilometer des Wachauer Flusstals ganz entspannt erkunden. Von April bis Oktober stehen bei der DDSG täglich drei Abfahrten zur Verfügung &#8211; mit Stopps in Krems, Dürnstein, Spitz, Emmersdorf und Melk. Im Winter gibt’s es spezielle Wintertouren. Darüber hinaus werden zu bestimmten Zeiten im Jahr auch Fahrten mit Eventcharakter angeboten, wie beispielsweise Nachtfahrten oder Dinner-Touren mit kulinarischen Schwerpunkten.</p>
<p>Der Preis für eine ganz normale kleine Wachauschifffahrt am Tage, also von Krems bis Spitz und zurück, liegt für Hin– und Rückfahrt bei 15 Euro für Erwachsene. Für die große Runde von Krems nach Melk und zurück beträgt der Preis für Erwachsene 26 Euro. Kinder bis 10 Jahren dürfen kostenlos an Bord. Ab 10 Jahren müssen sie die Hälfte des regulären Preises bezahlen. Weitere Vergünstigungen gibt es für Rentner, Schüler und Reisegruppen. Fahrräder dürfen gegen einen geringen Aufpreis mitgenommen werden. (Stand: Mitte 2011)</p>
<p>Mehr Informationen auf der <a href="http://www.ddsg-blue-danube.at/deutsch/html/d_lwac_fp.asp">Website des Anbieters</a>.</p>
<p>Ähnliche Fahrten bietet das Familienunternehmen Brander Schiffahrt an. Die Schiffe der Flotte befahren dieselben Donaustationen wie die DDSG, während stromaufwärts (also von Krems nach Melk) zusätzlich regelmäßig die Station Weißenkirchen angesteuert wird. Auch die Preise sind mit denen der DDSG vergleichbar.</p>
<p>Um auf die Wachau und den Wein zurückzukommen: An Bord der MS Austria der Brander Schiffahrt werden spezielle Wein-Arrangements angeboten. Hierbei kann der Besucher während einer Ausflugsfahrt Weine der Region verköstigen oder direkt ganze Menüs inklusive Weinspezialitäten genießen. Die DDSG bietet vergleichbare Arrangements wie das Kombiticket „Schiff und Weinherbst“ an – eine Wachauschifffahrt inklusive 3-Gänge-Menü.</p>
<p>Übrigens: Den Schiffsbesatzungen auf der Donau war es in früheren Zeiten bei Strafe untersagt, schwimmen zu lernen. Die Schiffseigner hatten schlichtweg Angst, die Besatzung würde sich im Notfall ans Ufer retten und die wertvollen Waren an Bord lassen. Das ist heute natürlich glücklicherweise nicht mehr so. Die Schiffe sind sehr sicher, die Besatzung kann schwimmen und die kostbarste Fracht, der Urlauber, ist gut aufgehoben.</p>
<h2>Eine der bedeutendsten Barockbauten Europas – Stift Melk</h2>
<div id="attachment_673" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.nicht-weit-weg.de/oesterreich/files/2012/04/stift-melk.jpg"><img class="size-medium wp-image-673" src="http://www.nicht-weit-weg.de/oesterreich/files/2012/04/stift-melk-300x200.jpg" alt="Stift-melk-300x200 in Die Wachau und der Wein" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Stift Melk an der Donau / Wachau - © Österreich Werbung / Homberger</p></div>
<p>Von den Donauschiffen aus entdecken Besucher am Ufer des Flusses irgendwann unweigerlich das Benediktinerkloster Stift Melk. Als Teil des Weltkulturerbes Wachau und Wahrzeichen der Region gehört es zu den bedeutendsten Barockbauten Europas.</p>
<p>Ein Besuch an Land lohnt sich allemal. Zu den Höhepunkten zählen hierbei sicherlich eine Führung durch das Museum und den prunkvoll errichteten Marmorsaal sowie ein Gang durch die goldschimmernden Räume der Klosterbibliothek. Dabei sind die hier teilweise seit Jahrhunderten aufbewahrten Bücher nicht nur Dekoration, sondern werden noch heute zur Lehre genutzt. Der umliegende Stiftspark ist größtenteils mit Pflanzen bestückt, die noch aus der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts stammen. Ein Blick von der Aussichtsterrasse des Klosterkomplexes ist wunderbar weitläufig und die regelmäßigen Konzerte im Pavillon ein Ausgehtipp für Kulturinteressierte. Wenn es dunkel wird, bietet das Stift Melk ein besonders schönes Motiv – dann werden die altehrwürdigen Gemäuer festlich beleuchtet und thronen majestätisch über der Donau.</p>
<h2>Eine Reise, die sich lohnt</h2>
<p>Ein Besuch der Wachau lohnt sich also allemal. Egal, ob die Ferienwohnung in Österreich direkt in der Wachau liegt oder etwas außerhalb. Kaum irgendwo sonst finden Urlauber so viel Kultur, Genuss und intakte Natur auf engstem Raum vereint. Und nicht ohne Grund wurde die Wachau samt Stift Melk im Jahre 2008 zur Best Historic Destination in the World gekührt – einer Auszeichnung des international renommierten National Geographic Traveler Magazins. „Für den guten Zustand der historischen Gebäude und wegen des landschaftlichen und kulturellen Gesamtbildes, welches die Wachau abgibt.“ Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.</p>
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		<title>Heute endet die gesetzliche Winterreifenpflicht in Österreich</title>
		<link>http://www.nicht-weit-weg.de/oesterreich/news/heute-endet-die-gesetzliche-winterreifenpflicht-in-osterreich/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 08:52:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[schnee]]></category>
		<category><![CDATA[winterreifen]]></category>

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		<description><![CDATA[15. April 2012. Am heutigen Sonntag endet die in Österreich von 1. November bis zum 15. April geltende &#8220;situative Winterausrüstungspflicht&#8221;. Alle Autofahrer müssen innerhalb dieses Zeitraumes bei Schnee, Matsch oder Eis ihr Fahrzeug mit Winterreifen ausrüsten oder alternativ Schneeketten auf mindestens zwei Antriebsräder montiert haben. Der Reifenwechsel ist wichtig, da Winterreifen nicht für wärmere Temperaturen [...]]]></description>
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<p><strong>15. April 2012. Am heutigen Sonntag endet die in Österreich von 1. November bis zum 15. April geltende &#8220;situative Winterausrüstungspflicht&#8221;.</strong></p>
<p>Alle Autofahrer müssen innerhalb dieses Zeitraumes bei Schnee, Matsch oder Eis ihr Fahrzeug mit Winterreifen ausrüsten oder alternativ Schneeketten auf mindestens zwei Antriebsräder montiert haben.</p>
<p>Der Reifenwechsel ist wichtig, da Winterreifen nicht für wärmere Temperaturen gemacht sind und vor allem beim Bremsen Nachteile entstehen wie ein längerer Bremsweg und ein schlechteres Fahrverhalten. Wenn es warm ist, verschleißen Winterreifen schneller.</p>
<p><em>Foto: © lassedesignen &#8211; Fotolia.com </em></p>
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		<title>Modernes Österreich – Es hallt im Turm, nicht vom Berg</title>
		<link>http://www.nicht-weit-weg.de/oesterreich/aktivitaeten/klangturm-st-poelten/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 12:09:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Klangturm im niederösterreichischen St. Pölten ist ein Beispiel modernster Baukunst und Hightech-Museum zugleich. 1996 vom Architekten Ernst Hoffman erbaut, dient er als markantes Wahrzeichen des Landhausviertels und Heimat für klangliche Experimente jeglicher Art.   Drei Klangkugeln Mittelpunkt des Baus sind drei kugelförmige „Hörzonen“, mit jeweils knapp sechs Metern Durchmesser. In den drei Klangkugeln des [...]]]></description>
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<p><strong>Der Klangturm im niederösterreichischen St. Pölten ist ein Beispiel modernster Baukunst und Hightech-Museum zugleich. 1996 vom Architekten Ernst Hoffman erbaut, dient er als markantes Wahrzeichen des Landhausviertels und Heimat für klangliche Experimente jeglicher Art.  </strong></p>
<h2>Drei Klangkugeln</h2>
<p>Mittelpunkt des Baus sind drei kugelförmige „Hörzonen“, mit jeweils knapp sechs Metern Durchmesser. In den drei Klangkugeln des Turmes wurde aufwändige Technik verbaut, die man in wechselnden Ausstellungen dazu nutzt, Klangkunst für die Besucher erfahrbar zu machen. Ziel ist es, eine komplexe Sinneswahrnehmung verschiedener Formen von Geräuschen und Klängen zu ermöglichen. Die Verantwortlichen selbst sehen den Turm „im Spannungsfeld zwischen bildender Kunst, Medienkunst und Musik“. Was sich so kompliziert anhört, ist eigentlich ganz einfach. So erwarten den Besucher beispielsweise interaktive Klangquellen zum Anfassen oder österreicherische Natur-Klänge, modern präsentiert.</p>
<h2>Interaktive Stationen für Jung und Alt</h2>
<div id="attachment_737" class="wp-caption alignright" style="width: 196px"><a href="http://www.nicht-weit-weg.de/oesterreich/files/2012/05/Klangturm-nachts.jpg"><img class="size-medium wp-image-737" src="http://www.nicht-weit-weg.de/oesterreich/files/2012/05/Klangturm-nachts-186x300.jpg" alt="Klangturm-nachts-186x300 in Modernes Österreich – Es hallt im Turm, nicht vom Berg" width="186" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Niederösterreichische Museum Betriebs GmbH</p></div>
<p>Gerhard Hintringer vom Landesmuseum St. Pölten beschreibt den Klangturm als „Zentrum für jede Form von Klangkunst, mit jährlich wechselnden Programmen, die drei Klangkugeln und drei Klangebenen bespielen”. Dabei ist das Angebot für die ganze Familie interessant: “Der Klangturm ist geeignet für Jung und Alt, zahlreiche interaktive Stationen laden ein, selbst aktiv zu werden.”</p>
<p>Kunst zum Anfassen also und einiges zu Entdecken. Wie die Aussichtsterrasse in 47 Metern Höhe. Nach einem Aufstieg von 280 Stufen oder einer bequemen Fahrt mit dem Panoramalift erwartet den Besucher eine spektakuläre Sicht auf St. Pölten und das Voralpengebiet. Während die Eltern das Panorama von der Spitze des Turmes aus genießen, können die Kleinsten erforschen, welche Klänge sich in der „Gummistiefel-Wand“ auf der Aussichtsterrasse versteckt halten.</p>
<p>Die Aussicht ist übrigens kostenlos – genau wie der Eintritt zum Klangturm.</p>
<h2>Im Dunkeln funkelt es</h2>
<p>Wenn es dann langsam dunkel wird, bieten Glas und Stahl ein besonderes Schauspiel. Von verschieden farbigen Scheinwerfern beleuchtet, zeichnet sich der Klangturm vor dem schwarzen Nachthimmel St. Pöltens ab und wird zum beliebten Fotomotiv – dann scheint es ein wenig so, als könne man es funkeln hören.</p>
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